PHILIP LANSDALE

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Corwalch


“Corwalch”

“Corwalch” Ilia Volk, Marc Boermans



Lansdale ist es gelungen, das Mythische, Gewaltige und auch das Exotische der Artus-Sage in seinem Tanzprojekt zum Ausdruck zu bringen. Das Ensemble tanzt darstellerisch stark, vor allem in den Solopartien... Überhaupt zeigt das Ensemble, dass es stark ist, wenn es um Handlung geht, dass es Persönlichkeiten in seinen Reihen hat, die darstellen können, nicht nur tänzerisch, sondern auch mit ihrer Mimik, ihrer Gestik.
Das Publikum war von Anfang bis zu Ende von der Handlung gefesselt... Corwalch ist eine gelungene runde Arbeit, die vielleicht einige, die im konservativ klassischen Ballett die alleinige Erfüllung sehen, verwirrt oder gar schockiert. Doch das ist gut so. Es muss sich etwas tun im Ballett. Die Begeisterung vor allem der jüngeren Zuschauer sollte Mut machen.

Siegfried Lambert, Saarländischer Rundfunk


Viel den Augen Schmeichelndes ist Lansdale in seiner Choreografie in den oft am Kultischen orientierten Tänzen des Corps de Ballet eingefallen. Da geizt er nicht mit bravourösen Effekten, und da zeigt er, wie sorgfältig er gearbeitet hat. Durch vielfache Gliederung nutzt er variantenreich den ganzen Bühnenraum. Die Bewegungen und Posen der Tänzerinnen und Tänzer sind präzise, harmonisieren meist prächtig miteinander und kommen genau auf die rhythmischen Schläge der Perkussionsinstrumente.
Albert-Peter Bitz, Saarbrücker Zeitung