Dona Rosita bleibt ledig

“Dona Rosita bleibt ledig” Ensemble
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Philip Lansdale reizte an dem Stück die Melancholie, das Gefangensein in strengen
Regeln der Gesellschaft, das Ersterben einer Liebe, der Untergang eines verschuldeten Hauses, das Fin-de-siècle-Fluidum
dieser Gesellschaft, setzt all dies tänzerisch virtuos um, ohne falsche Folklore, gleichwohl ungemein sinnlich betörend,
hinreißend im Rauch der Gewänder und durchtränkt mit verwirrenden Formen zumeist spanischer Musik.
Stürmischer Beifall!
Jürgen Schmidt, Westfalen-Blatt
Bielefelds Ballettdirektor erzählt choreographische Geschichten, allerdings erliegt er da bei “Peer Gynt” schon spürbar ab
und zu der Versuchung des Über-Erzählens, des gleichsam semantischen Nachvollzugs von Text durch getanzte Ausdrucksbilder.
Dabei glücken ihm viele beeindruckende Momente, die allerdings auch an einigen Stellen durchsetzt werden von einem Quent an
Schematischem. Doch überwiegt bei allem die Freude an einer maßvoll modernen Handschrift, die jetzt in der zweiten Saison
das Ballett bestimmt.
Eckhard Britsch, Neue Westfälische
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